Nicht alle SUV verbrauchen auch mehr Sprit
Ein großes SUV muss nicht zwangsläufig einen hohen Kraftstoffverbrauch bedeuten. Dass in manchen Fällen die großen und schweren Fahrzeuge sogar genügsamer sind als die kleinen und leichten zeigt ein SUV-Vergleichstest von "Auto Motor und Sport" mit 67 Fahrzeugen.
So schluckt das große Hybrid-SUV Lexus RX 400h mit 155 kW/211 PS beispielsweise 8,1 Liter Benzin auf 100 Kilometern. Selbst bei den kleineren SUV mit Ottomotoren erzielt nur der 63 kW/86 PS starke Suzuki Jimny mit 7,3 Litern je 100 Kilometer ein besseres Ergebnis als der Lexus. Gleichauf mit dem Hybrid-SUV liegen in der Kategorie der Kleinen der Honda CR-V mit 110 kW/150 PS sowie der Daihatsu Terios mit 77 kW/105 PS. Alle anderen Benzin-SUV verbrauchen mehr. Schlusslicht des Vergleichstest unter den Mini-SUV ist der Jeep Wrangler mit 11,6 Litern Sprit-Verbrauch bei einer Leistung von 146 kW/199 PS.
Ebenfalls recht sparsam trotz großer Ausmaße ist der Hyundai Santa Fe mit 155 kW/211 PS. Der Koreaner schluckt 10,6 Liter Benzin je 100 Kilometer. Mit 21,4 Litern mehr als das Doppelte verbraucht der Hummer H2 mit seinem 6,1-Liter-Hubraum und 293 kW/398 PS. Damit landet der bärenstarke Geländegänger auf dem letzten Platz der Gegenüberstellung großer Benzin-SUV.
Bei den selbstzündenden SUV fährt der Suzuki Jimny mit 63 kW/86 PS und
6,1 Litern Diesel je 100 Kilometer den besten Verbrauch ein. Auf Platz zwei folgt der kompakte Ford Kuga mit 6,4 Litern bei einer Leistung von 100 kW/136 PS. Besonders hoch ist der Kraftstoffverbrauch beim Land Rover Defender, der mit 90 kW/122 PS-Motor 11,1 Liter Diesel benötigt.
Unter den großen Stadt-Geländewagen ist der Hyundai Santa Fe mit 114 kW/155 PS und einem Verbrauch von 7,3 Litern Diesel am sparsamsten unterwegs. 7,9 Liter Diesel auf 100 km bringen dem Kia Sorento mit 125 kW/170 PS den zweiten Platz ein. Den größten Diesel-Durst der Verbrauchsgegenüberstellung hat der VW Touareg mit 230 kW/313 PS. Er schluckt 12,6 Liter auf 100 Kilometern.
Komfort und Fahrsicherheit auf Asphalt, Schotter oder im rutschigen Gelände
Die Gesetze der Physik lassen sich nicht außer Kraft setzen. Diese Regel gilt besonders für die in den vergangenen Jahren so beliebten SUV. Hohes Fahrzeuggewicht und hoher Schwerpunkt sorgen dafür, dass Sports Utility Vehicle oder Geländewagen vor allem in Kurven schwerer beherrschbar sind als etwa Limousinen – es sei denn, intelligente Fahrwerkstechnik unterstützt den Fahrer. Dazu zählt die vom internationalen Automobilzulieferer Continental entwickelte Electronic Air Suspension. Dabei handelt es sich um ein elektronisch gesteuertes Luftfederfahrwerk, das die Härte der Dämpfer und Federn dem aktuellen Fahrzustand anpasst – davon profitieren selbstverständlich nicht nur SUV, sondern jeder andere Fahrzeugtyp ebenso.
Geht es über schlechte Straßen, bietet das Luftfederfahrwerk viel Federungskomfort. Erkennt der Fahrwerksrechner aus den Sensorsignalen schnelle Kurvenfahrt, ein Brems- oder gar Ausweichmanöver, werden Dämpfer und Federn innerhalb von Sekundenbruchteilen so verstellt, dass das Fahrverhalten möglichst stabil ist – und dadurch etwas unkomfortabler als normalerweise. Darüber hinaus sind viele weitere Funktionen realisierbar, etwa das Absenken beim Be- oder Entladen, um eine möglichst niedrige Ladekante des Kofferraums zu erzielen, und das Anheben der Karosserie, um steile Parkhausrampen befahren zu können, ohne aufzusetzen. Vor allem Geländewagen profitieren von einer weiteren Zusatzfunktion der Luftfederung: Auf der Straße senkt sie die Karosserie ab, sorgt so für ein stabileres Fahrverhalten und weniger Verbrauch bei schneller Fahrt. Im Gelände lässt sich die Bodenfreiheit vergrößern.
Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control, HDC): Sicher bergab fahren
Die Bergabfahrt mit einem SUV im steilen Gelände, aber auch auf einer zugeschneiten und glatten Bergstraße ist nicht ohne Tücken: Denn die Räder des Fahrzeugs müssen immer rollen, damit sie ausreichend Kräfte zur Seitenführung übertragen können. Wird dem ungeübten Fahrer der Weg ins Tal zu schnell und er tritt zu kräftig in die Bremsen, verlieren die Hinterräder diese Führung, das Fahrzeug stellt sich quer und kann sich im schlimmsten Fall überschlagen. Damit dies nicht passiert, hilft die Hill Descent Control (HDC). Wird die Bergabfahrhilfe aktiviert, regelt die Steuerelektronik das Tempo automatisch auf ein sicheres Niveau; mit kontinuierlich rund zehn km/h rollt das Fahrzeug talwärts, der Fahrer kann sich voll und ganz auf Gelände und Lenken konzentrieren.
Berganfahrhilfe (Hill Start Assist, HSA): Kein Stress beim Anfahren am Berg
Anfahren am Berg: Viele Autofahrer denken mit leichtem Grausen an diese Lektion im Fahrunterricht. Und auch im Verkehrsalltag ist es nicht immer ein Vergnügen, im Parkhaus an der Rampe zu stehen, unter Verrenkungen das Parkticket aus dem Automaten zu ziehen und dann so schnell wie möglich zu starten, weil die Schlange vor dem Parkhaus im Wochenendtrubel immer länger wird. Das Spiel mit Handbremse und Kupplung verlangt einiges an Übung, will man den Motor nicht abwürgen und ungeduldiges Hupen provozieren. Der Hill Start Assist (HSA, Berganfahrhilfe) greift auf die Sensoren von ABS und ESP® zu und macht so aus den beiden Sicherheits-Assistenten ein Komfort-Feature – wobei auch HSA nicht nur ein Komfortmerkmal ist, sondern sichtlich zum entspannteren und damit auch sichereren Fahren beiträgt. Mit den Sensoren ist es möglich, die Bewegung des Fahrzeugs zu überwachen. Stoppt der Fahrer an einem Berg, so hält die Elektronik die Bremsen weiterhin für einige Sekunden geschlossen, das Fahrzeug bleibt stehen, ohne zurückzurollen. Erst wenn der Fahrer Gas gibt und die Kupplung kommen lässt, löst die Elektronik auch die Bremse und das Auto setzt sich in Bewegung – es rollte beim Anfahren nicht zurück, und erst recht wird der Motor nicht abgewürgt.
Edel-SUV auf Basis des Porsche Cayenne Turbo
Bereits seit dem Jahr 2000 entwickelt und produziert das Chemnitzer Unternehmen ENCO faszinierende Fahrzeugumbauten für anspruchsvolle Kunden. Die neueste Schöpfung der sächsischen Designer heißt ENCO 550 GT Biturbo und basiert auf dem facegelifteten Porsche Cayenne. Perfekte Verarbeitung und ausgereifte Technik kennzeichnen das maskulin wirkende Aerodynamikpaket sowie die kraftvolle Motorleistungssteigerung. Markante, schwarz lackierte Felgen im XXL-Format umschließen die für die gewachsenen Anforderungen verstärkte Sportbremsanlage. Vervollständigt wird die Veredelung durch ein exklusives Interieurprogramm.
Haute Couture für die Straße
Durch das Designeroutfit wird der ENCO 550 GT Biturbo zum exklusiven Blickfang auf Asphalt und im Gelände. Passgenaue Verarbeitung und perfekte Oberflächen dokumentieren den Qualitätsanspruch des ENCO Aerodynamikpakets. Bestandteil des dynamischen Vorderbaus ist eine weitaus sportlichere Frontschürze mit größeren Kühllufteinlässen.
Cooper Discoverer M+S
Mit seiner speziell auf harten Wintereinsatz abgestimmten, optimierten Lauffläche mit dem einzigartigen "Schneerillenprofil" ist der Cooper Discoverer M+S überlegen in Matsch und Eis, ohne die Festigkeit der einzelnen Profilelemente zu reduzieren. Dichte Zickzack – Lamellen und die Tripolymer – Laufflächenmischung bieten ausgezeichnetes Winterfahrverhalten bei hoher Nass- und Trockenleistung. Die Profilform und das Design ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung des Drucks auf der Aufstandsfläche.
| Der Cooper Discoverer M+S verfügt über das WinterreifenSymbol für absolute Wintertauglichkeit. |
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