Audi Q7
Auf dem Messestand in Shanghai fiel es gar nicht so auf. Aber jetzt, wo wir den neuen Audi Q7 erstmals auf einer Straße vor uns stehen sahen, lässt es sich nicht mehr übersehen: Die Designer in Ingolstadt haben sich große Mühe gegeben, den Q7 ohne seine „große Klappe“ in die zweite Hälfte seines Lebenszyklus zu schicken. Zwar hat sich an den Außenmaßen so gut wie nichts geändert, doch wirkt der Neue dank einer geschickten Gestaltung seines Gesichts weniger gewaltig.
Erreicht wurde dies mit einer geschickten Anordnung und Gestaltung von Kühlergrill, Stoßfänger, Lufteinlässen, LED-Tagfahrlicht in Form eines liegenden Buchstaben U und LED-Blinkerleisten sowie dem nun serienmäßigen sichtbaren Unterbodenschutz. Das Gesicht zeigt feinere Züge, die nicht so sehr die Höhe der Stirn, sondern mehr die Augenpartie und die Breite betonen – ein gelungenes Facelifting. Dazu gehört auch die neu gestaltete Heckklappe. Sie wurde stärker konturiert und beherbergt nun Rückleuchten in LED-Technik.
Begnügt sich Audi bei der zweiten Auflage des Q7 mit Retuschen, die das mit 5,09 Metern Länge größte Ingolstädter Sports Utility Vehicle (SUV) feiner und edler wirken lassen, so griff man bei den Motoren entschieden deutlicher ein. Zwar hat sich an deren Typenbezeichnungen nichts geändert, dafür aber viel bei Leistung und noch mehr beim Verbrauch. Die neuen Audi Q7 üben also in mehrfacher Hinsicht vornehme Zurückhaltung.
Beim Verbrauch Spitze ist nun der Audi Q7 TDI Quattro Clean Diesel, der trotz einiger Kilogramm Mehrgewicht für die Ad-Blue-Technik nun mit 8,9 Litern Diesel im Schnitt (nach EU-Norm) auf 100 Km auskommt und von Audi als der sauberste Diesel der Welt bezeichnet wird. Er darf nun in allen 50 US-Staaten um Käufer werben. 9,1 Liter Diesel verbraucht der mit 176 kW / 240 PS und maximal 550 Newtonmetern (Nm) Drehmoment gleichstarke 3.0 TDI, was gegenüber dem Vorgänger in der Praxis einen Minderverbrauch von zwei bis drei Litern bedeuten dürfte. Der lebt allerdings noch mit Euro4, während der Clean Diesel bereist Euro6 beherrscht.
Audi beim großen Diesel im Q7 4.2 TDI sank der Normverbrauch erheblich von 11,1 Litern auf 9,9 Liter. Dabei wuchs die Kraft auf 250 kW / 340 PS und das Drehmoment auf 760 Nm. Beim Zwölf-Zylinder-Diesel mit sechs Litern Hubraum, 368 kW / 500 PS und 1000 Nm wird ein Durchschnittsverbrauch von 11,3 Litern angegeben.
Der Sechs-Zylinder-Benziner 3.6 FSI leistet 206 KW / 280 PS und beitet 360 Nm. Sein Verbrauch beträgt 12,1 Liter auf 100 km. Beim Acht-Zylinder-Benziner 4.2 FSI sind das 12,7 Liter bei 257 kW / 350 PS und 440 Nm.
Der Audi Q7 wird mit einer umfangreichen Serienausstattung ausgeliefert, Dazu zählen die Tiptronic-Automatik, die geschwindigkeitsabhängige Servotronic-Lenkung, ein doppelter Ladeboden, Klimakomfortautomatik, Dachreling und das Bediensystem MMI samt Audioanlage. In der umfangreichen Aufpreisliste fehlt nichts, was den Wagen nicht noch luxuriöser, komfortabler und sicherer machen könnte, so dass die Basispreise leicht und locker überstiegen werden können. Den 3.0 TDI gibt es ab 52 700 Euro, den 3.6 FSI ab 51 750 Euro. Die Spanne bei den Basispreisen reicht bis 132 400 Euro für den sehr gut ausgestatteten Zwölfzylinder. In Deutschland beginnt die Auslieferung im Juli.
Daten: Audi Q7 3.0 TDI Quattro
Länge x Breite x Höhe: 5,09 m x 1,98 m x 1,74 m
Sechs-Zylinder-TDI-Motor mit Direkteinspritzung, 2967 cm3
Max. Leistung: 176 kW / 240 PS von 4000-4400 U/min
Max. Drehmoment: 550 Nm zwischen 2000-2250 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 8,5 Sekunden
Verbrauch: 9,1 Liter Diesel
CO2: 239 g/km (Euro 4)
Räder / Reifen : 18 Zoll Alufelgen, 235/60
Leergewicht/Zuladung: 2295 kg / 725 kg
Anhängelast (gebremst): 3500 kg
Gepäckraumvolumen: 755 Liter, erweiterbar
Basispreis: 52 700 Euro
Nissan bringt Sondermodell des Qashqai
Ab sofort ergänzt das Sondermodell Qashqai i-Way das Crossover-Programm von Nissan. Es basiert auf der Ausstattungslinie Acenta und wartet mit optischen Änderungen am Exterieur und im Innenraum auf. Zudem ist das Modell ab Werk mit dem neuen Multimediasystem Connect ausgestattet. Mit einem Einstiegspreis von 24 790 Euro liegt der Preisvorteil beim Kauf der Sonderedition i-Way gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Qashqai-Modell bei 900 Euro.
Beim i-Way sind die Türaußengriffe sowie die Dachreling silberfarben lackiert und die Reifen im Format 215/55 R18 auf 18-Zoll-Alufelgen aufgezogen. Alle Qashqai i-Way verfügen zudem über eine Pedalerie aus Aluminium. Das fixierte Panorama-Glasdach reicht über beide Sitzreihen. Zu der Außenfarbe Nightshade passen die ab der B-Säule dunkel getönten Scheiben. Alternativ sind zu dem Sondermodell auch alle weiteren Farben aus dem Qashqai-Programm wählbar. Als Option erhältlich ist zudem eine Teillederausstattung mit rot abgesetzten Kontrastnähten.
Das serienmäßige Multimediasystem Connect bündelt Navigations-, Kommunikations- und Audio-Funktionen in einer einzelnen kompakten und vollständig in die Mittelkonsole integrierten Bedienoberfläche. Das System kombiniert eine CD-Audioanlage mit einem Navigationssystem sowie einer Bluetooth-Schnittstelle für Mobiltelefone.
Das Angebot der in sieben verschiedenen Varianten erhältlichen Sonderedition i-Way reicht vom Qashqai 2.0 mit 104 kW/141 PS, Frontantrieb und manuellem Sechsganggetriebe bis zum 110 kW/150 PS starken 2.0 dCi mit Dieselpartikelfilter, All-MODE-4×4-Antrieb und Sechstufen-Automatik. Der Einstiegspreis beträgt 24 790 Euro.
Audi Q3 wird ab 2011 im spanischen Martorell gefertigt
Der Audi Q3 wird am Seat-Standort Martorell in Spanien gebaut werden. Die Produktion startet im Jahr 2011 mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 80 000 Einheiten. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 300 Millionen Euro. Mit dem Zuschlag der Q3-Produktion für Spanien wird die Entscheidung für eine Audi-Fertigung in den USA zunächst vertagt.
Der Q3 wird als kleiner, sportlicher SUV die Familie aus Q5 sowie Q7 ergänzen. Damit steht für 2011 nach dem A1 schon das nächste kompakte Modell in einer neuen Modellreihe auf der Agenda. Die Markteinführung des Q3 ist für 2011 vorgesehen.
Crossover der Mazda Kazamai
Am 26. August enthüllt Mazda auf dem diesjährigen internationalen Automobilsalon in Moskau sein neuestes Concept Car: die sportlich-kompakte Crossover-Studie Mazda Kazamai.
„Tanzender Wind“, so die Bedeutung des japanischen Ausdrucks Kazamai, verbildlicht das starke und agile Wesen des neuen Crossover-Modells. Die Studie verkörpert Mazdas langfristige Vision neuer Technologien und die Philosophie des Zoom-Zoom Nachhaltigkeitsprogramms. Dessen Ziel ist es, sportlichen Fahrspaß sowie umwelt- und sicherheitstechnische Ansprüche in Einklang zu bringen.
Mit der Leichtigkeit des Windes
Der Mazda Kazamai entwickelt die Mazda Designsprache Nagare weiter, indem er deren fließende Linienführung mit aerodynamischen Proportionen verbindet. So ließen sich die Designer bei der Gestaltung der Außenhaut von Windturbulenzen inspirieren, deren Kräfte in der Natur den optischen Eindruck von Leichtigkeit erwecken.
Der markante 5-Punkt-Grill, die stark betonten vorderen Radkästen und die sanft geschwungene Dachlinie verleihen ihm eine außergewöhnliche Präsenz. Großformatige 22-Zoll-Räder unterstreichen die dynamische Ausstrahlung.
Starke Optik außen, kraftvoller Antrieb innen
Schon sein Äußeres verrät es: Mit seinen kompakten Dimensionen soll der Mazda Kazamai in erster Linie Temperament und Fahrspaß vermitteln. Hierfür sorgt natürlich auch sein Antrieb, ein Direkteinspritzer der nächsten Generation, der mittels eines komplett neu entwickelten Getriebes seine Kraft auf alle vier Räder verteilt. Gleichzeitig findet die weiterentwickelte Leichtbaustrategie ihren Niederschlag im Karosserieaufbau.
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