Volkswagen zeigt Touareg TDI für die Baja 1000
Volkswagen startet am (21.11.2008) erstmals mit einem speziell konstruierten Touareg TDI bei der Baja 1000 in Mexiko. Er wurde gestern auf der LA Autoshow in Los Angeles erstmals gezeigt. Der 550 PS starke Prototyp wird während des Rennens abwechselnd von Mark Miller und Ryan Arciero gefahren. Co-Piloten sind die beiden Kalifornier Willie Valdez jr. und Benny Metcalf jr.
Die Bajaj 1000 ist eng mit Volkswagen verbunden. Am 19. April 1967 wurde der legendäre Wettbewerb auf der mexikanischen Halbinsel Baja California zum ersten Mal gestartet. Vic Wilson und Ted Mangels siegten damals im Meyers Manx Volkswagen, dem Urvater aller Dünen-Buggys. Auch heute noch nehmen Wüstenbuggys auf Käfer-Basis an dem Rennen teil, denen acht Fahrzeugklassen offen stehen und in denen die Verwendung von VW-Technik teilweise explizit vorgeschrieben ist. VW lobt deshalb in diesem Jahr ein Preisgeld von rund 100 000 US-Dollar für die besten Fahrer dieser traditionellen Fahrzeug-Konstruktionen aus.
Die Strecke besteht aus Geröllpisten, ausgewaschenen Flussbetten, Trial-Sektionen, Sand. und weichem Silt-Untergrunds. Die über 1000 Kilometer lange Strecke muss in mindestens 31 Stunden bewältigt werden. Zwischenzeiten werden nicht genommen.
Der Baja-Touareg hat einen 5,5-Liter-V12-Dieselmotor und Hinterradantrieb. Optisch lehnt sich der Rennprototyp stark dem Serien-Touareg an, ist in allen Proportionen aber über zehn Prozent größer. Der Federweg beträgt 75 Zentimeter.
Nicht alle SUV verbrauchen auch mehr Sprit
Ein großes SUV muss nicht zwangsläufig einen hohen Kraftstoffverbrauch bedeuten. Dass in manchen Fällen die großen und schweren Fahrzeuge sogar genügsamer sind als die kleinen und leichten zeigt ein SUV-Vergleichstest von "Auto Motor und Sport" mit 67 Fahrzeugen.
So schluckt das große Hybrid-SUV Lexus RX 400h mit 155 kW/211 PS beispielsweise 8,1 Liter Benzin auf 100 Kilometern. Selbst bei den kleineren SUV mit Ottomotoren erzielt nur der 63 kW/86 PS starke Suzuki Jimny mit 7,3 Litern je 100 Kilometer ein besseres Ergebnis als der Lexus. Gleichauf mit dem Hybrid-SUV liegen in der Kategorie der Kleinen der Honda CR-V mit 110 kW/150 PS sowie der Daihatsu Terios mit 77 kW/105 PS. Alle anderen Benzin-SUV verbrauchen mehr. Schlusslicht des Vergleichstest unter den Mini-SUV ist der Jeep Wrangler mit 11,6 Litern Sprit-Verbrauch bei einer Leistung von 146 kW/199 PS.
Ebenfalls recht sparsam trotz großer Ausmaße ist der Hyundai Santa Fe mit 155 kW/211 PS. Der Koreaner schluckt 10,6 Liter Benzin je 100 Kilometer. Mit 21,4 Litern mehr als das Doppelte verbraucht der Hummer H2 mit seinem 6,1-Liter-Hubraum und 293 kW/398 PS. Damit landet der bärenstarke Geländegänger auf dem letzten Platz der Gegenüberstellung großer Benzin-SUV.
Bei den selbstzündenden SUV fährt der Suzuki Jimny mit 63 kW/86 PS und
6,1 Litern Diesel je 100 Kilometer den besten Verbrauch ein. Auf Platz zwei folgt der kompakte Ford Kuga mit 6,4 Litern bei einer Leistung von 100 kW/136 PS. Besonders hoch ist der Kraftstoffverbrauch beim Land Rover Defender, der mit 90 kW/122 PS-Motor 11,1 Liter Diesel benötigt.
Unter den großen Stadt-Geländewagen ist der Hyundai Santa Fe mit 114 kW/155 PS und einem Verbrauch von 7,3 Litern Diesel am sparsamsten unterwegs. 7,9 Liter Diesel auf 100 km bringen dem Kia Sorento mit 125 kW/170 PS den zweiten Platz ein. Den größten Diesel-Durst der Verbrauchsgegenüberstellung hat der VW Touareg mit 230 kW/313 PS. Er schluckt 12,6 Liter auf 100 Kilometern.
Nissan Qashqai ist das sicherste Auto
Eines der sichersten Autos auf dem deutschen Markt ist der Nissan Qashqai. Bei Crash-Versuchen von EuroNCAP hat das Crossover-Modell 37 Punkte erzielt und damit die Wertung fünf von fünf Sternen bekommen. Ebenfalls fünf Sterne und 36 Punkte zeichnen den Ford Galaxy, den Citroen C5, den Renault Laguna und die Mercedes-Benz C-Klasse aus.
Der Kleinstwagen mit der höchsten Punktzahl ist einem Bericht von "Auto Motor und Sport" zufolge der Fiat 500 mit 35 Punkten und fünf Sternen. Bei den Small Family Cars belegt der Qashqai den ersten Platz, bei den "Large Family Cars" teilen sich C5, C-Klasse und Laguna das Siegertreppchen.
Sicherster kleiner Van ist der Citroen C4 Picasso, der es auf 35 Punkte und fünf Sterne brachte. Eine Nummer größer überzeugt der Ford S-Max mit 36 Punkten und ebenfalls voller Stern-Zahl.
In der Kategorie "Offroad" schneidet der Land Rover Freelander mit 35 Punkten und fünf Sternen bei den kleinen Modellen am besten ab. Bei den großen Allradern wählt man als sicherheitsbewusster Autofahrer die M-Klasse von Mercedes-Benz. Alle Sterne und 33 Punkte hat der Honda Legend erhalten, der damit die Kategorie "Executive" anführt.
4 Deutsche fahren zur Endausscheidung der Land Rover G4 Challenge 2009
Die vier deutschen Finalisten, die zur internationalen Vorausscheidung der „Land Rover G4 Challenge 2009“ im Februar 2009 nach England reisen, stehen fest. Arbeitsvermittlerin Sandra Zeichner (39) aus Northeim, Schiffsbauingenieurin Inga Lehmann (29) aus Braunschweig, Rechtswissenschaftler Nils Lambert (25) aus Bonn und Architekt Frank Ziegler (37) aus Erlangen qualifizierten sich unter 30 Teilnehmern bei dem deutschen Ausscheidungskampf im Land Rover Exeperience-Center in Wülfrath bei Düsseldorf.
Beurteilt wurden bei der Vorauswahl im Beisein von Hardy Krüger jr. unter anderem Leistungen beim Rad- und Offroad-Fahren sowie beim Laufen. Gefragt waren außerdem Kommunikationsbereitschaft, Beherrschung der englischen Sprache und die Fähigkeit zur Problemlösung sowie Teamfindung.
Die G4-Challenge findet zum dritten Mal statt und führt im Juni 2009 für drei Wochen in die Mongolei. Je eine Frau und ein Mann aus 18 Nationen werden sich dem Wettbewerb stellen. Mit der Veranstaltung unterstützt die britische Geländewagenmarke die Internationale Föderation der Gesellschaften Rotkreuz und Roterhalbmond, für die Spenden gesammelt werden. Die Organisation im Land des Siegerteams erhält außerdem einen neuen Land Rover. Die durch die Challenge erzeugten CO2-Eimissionen werden nach Unternehmensangaben komplett ausgeglichen.
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